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Institut für Zivil- und Wirtschaftsrecht
 
    Das Institut für Zivil- und Wirtschaftsrecht entstand aus der schon früh von der Universität errichteten Fakultät für Zivil- und Wirtschaftsrecht. Es umfasst 5 Forschungsinstitute für die Bereiche der Zivilrechtswissenschaft, Wirtschaftsrecht, geistiges Eigentumsrecht, Immobilienrecht, Erbrecht und Feministischer Rechtstheorien. 2002 wurde im Institut ein Zentrum für humanistisch-sozialwissenschaftliche Schwerpunktforschung an der Universität eingerichtet, dieses Zentrum konzentriert sich auf die marktwirtschaftliche Rechtsordnung. Schon 1981 erhielt das Institut vom Staatsrat als erstes das Recht, den Magistertitel verleihen zu können und 1995 wurde es vom Ministerium zum Schwerpunktfachbereich erklärt und hat 1998 auch das Promotionsrecht erhalten. Da das Curriculum für den Bereich Zivilrecht für einen der am frühesten eingerichteten Schwerpunktprogrammen in der Provinz Sichuan erstellt wurde, hat es besonders seit 2003 mehr und mehr Bekanntheit erlangt. Und auch das Curriculum für den Bereich geistiges Eigentumsrecht ist im Jahr 2003 als Anwärter auf die Erteilung des Titels Schwerpunktfach auf die Liste des Ministeriums gesetzt worden.
 
Institut für Wirtschafts- und Handelsrecht
 
    Das Institut für Wirtschafts- und Handelsrecht wurde von der zweiten rechtswissenschaftlichen Fakultät gegründet. Es umfasst insgesamt 4 Seminare:  das Seminar für allgemeines Wirtschaftsrecht und das Seminar für internationales Wirtschaftsrecht, sowie Seminare für Völkerrecht, Ressourcen- und Umweltrecht. In den Bereichen Wirtschaftsrecht, Völkerrecht und Ressourcen- und Umweltrecht werden sowohl Doktoranden als auch Magisterstudenten aufgenommen. Das Fach Wirtschaftsrecht ist das einzige rechtswissenschaftliche vom Staat als Schwerpunktfach anerkannte wissenschaftliche Angebot an westchinesischen Universitäten, sein Curriculum wurde im Jahr 2005 als die staatlichen Schwerpunktlehrprogammkriterien erfüllende anerkannt worden.
 
    Heute befasst sich das Institut für Wirtschafts- und Handelsrecht mit über 10 staatlichen sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten und mehr als 20 Schwerpunktforschungsprojekten im Auftrag von Ministerien, sowie einem staatlichen wissenschaftlichen Projekt, 2 EU-Projekten und 6 Fondsstudien des Ministeriums. Das vom Professor Li Changlin geleitete Projekt „Studien über die Wirkung des juristischen Mechanismus auf die Reform und Entwicklung“ zählt zum ersten Projekt in der Stadt Chongqing und sogar in Südwestchina dieser Art und ist ebenfalls ein staatliches sozialwissenschaftliches Schwerpunktprojekt der Stufe A, die die höchste Einstufung von wissenschaftlichen Projekten ist.
 
Institut für Rechtswissenschaft
 
    Das Institut für Rechtswissenschaft umfasst Seminare für Strafrecht, Strafprozessordnung bzw. Zivilprozessordnung und Forschungszentren für Drogenkriminalität und –gegenmaßnahmen, das südchinesische Zentrum für Strafrecht, Jugendkriminalität sowie vergleichende Zivilprozessordnungsforschung. Die Forschungszentren für Strafrecht, Verfahrensrecht, Drogenkriminalität und –gegenmaßnahmen zählen auch zu den staatlich anerkannten Schwerpunktfächern und –forschungszentren unter Leitung des Ministeriums. Alle untergeordneten Fächer haben früher als andere Institute in China das Recht, Magistertitel zu verleihen, erhalten. Gleichzeitig stellen alle Fächer des Instituts Schwerpunktfächer unter Aufsicht des Justizministeriums dar und haben mit Genehmigung des staatlichen Komitees zur Qualitätssicherung akademischer Abschlüsse das Promotionsrecht vom Staatsrat erhalten.
 
    In den letzten 10 Jahren befasst sich das Institut für Rechtswissenschaft mit über 20 staatlichen sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten, gegen 50 Forschungsprojekten im Auftrag von Ministerien und es entstanden im Laufe der Forschungsarbeit über 200 Monografien bzw. Übersetzungen fachwissenschaftlicher Literatur sowie mehr als 2 000 wissenschaftliche Beiträge in verschiedenen Publikationen. Die Abhandlung zum Thema Juristische Maßnahmen gegen den Drogenkonsum wurde der UNO als Geschenk überreicht. In seinen Forschungsprojekten und seiner Lehre kann das Institut bereits auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken, die sich auch in den Auszeichnungen widerspiegelt, die den Fachbereichen für Strafrecht und Strafprozessordnung von staatlicher Seite verliehen worden sind. Andere Fächer wurden ebenfalls von ministerieller Seite ausgezeichnet. Und so sind auch alle Curricula des Instituts als Schwerpunktlehrprogramme von staatlicher und ministerieller Seite anerkannt worden.
 
Institut für Verwaltungsrecht
 
    Im Institut für Verwaltungsrecht gibt es 5 Seminare: das Seminar für Jurisprudenz, für Geschichte der Rechtswissenschaft, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht bzw. juristische Logik und Forschungszentren für Entwicklung des Rechtssystems Westchinas, Nationalitätenrecht Südwestchinas sowie Forschung zu den lokalen Rechtssystemen Chinas usw. Die Fächer der Jurisprudenz und der Geschichte der Rechtswissenschaft sind zu Schwerpunktfächer durch das Ministeriums ernannt worden und das Fach Verwaltungsrecht hat als Schwerpunktlehrproramm die Anerkennung des Ministeriums gefunden. Die drei Fächer Jurisprudenz, Geschichte der Rechtswissenschaft und Verwaltungsrecht verfügen wie andere Institute ebenfalls über das Promotionsrecht. Über das Recht, den Magistertitel zu verleihen verfügen außer den bereits genannten drei Fächern auch noch das Fach der juristischen Logik.
 
Institut für strafrechtliche Ermittlung
 
    Das Institut für strafrechtliche Ermittlung war anfänglich das einzige Bachelorstudienfach für diesen Fachbereich in China und wurde 1979 mit der Genehmigung des Bildungsministerium gegründet. Im Laufe der letzten 20 Jahren ist aus dem ursprünglich kleinen, nur für Bachelorstudien eingerichteten Fachbereich des Instituts für strafrechtliche Ermittlung ein großes Institut mit zwei Magisterstudienfächern (Fach für Ermittlung und Polizeiwissenschaft) und 4 Bachelorstudienfächer (Fach für Ermittlung, strafrechtliche Wissenschaft und Technik, Sicherheitswissenschaft und Ermittlung von Wirtschaftskriminalität) geworden. Das Institut hat in China die ersten Fachpublikationen und Lehrwerke für die wissenschaftliche Erforschung und Behandlung der exekutiven Ermittlung herausgegeben und zahlreiche hervorragende Professoren und Fachleute hervorgebracht.
 
    Im Institut gibt es ein 1978 vom Justizministerium genehmigtes Sachverständigengutachtenzentrum, mehrere Seminare für exekutive Ermittlung, die verschiedenen theoretischen und praktischen Bereiche der Technik der Spurensicherung, Sicherheitsfragen, und Gerichtsmedizin. Außerdem hat das Institut noch Forschungszentren für Gerichtswissenschaft und Polizeiwissenschaft eingerichtet.
 
Institut für Wirtschaftswissenschaft
 
    Das Institut für Wirtschaftswissenschaft entstand aus der 1993 eingerichteten wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und umfasst 3 Seminare: das Seminar für  Wirtschaftswissenschaft, Finanzen und internationale Wirtschaft, sowie internationaler Handel. Das Fach „Theorie und Praxis des internationalen Handels“ zählt auch zu den Schwerpunktlehrprogrammen der Süd-West-Universität. Der Fachverantwortliche für den Bereich Wirtschaftswissenschaft, Dr. Li Shu wurde die chinesische Auszeichnung „Junges Rückgrad der Universitäten Chongqings“ verliehen, die nur besonders ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftler erhalten.
 
    Das Institut für Wirtschaftswissenschaft stellt ein auf Bachelorstudiengänge ausgerichtetes Lehr- und Forschungsinstitut dar und hat zwei Bachelorstudienfächer im Angebot: Finanzen und internationale Wirtschaft und internationaler Handel. Seit 2004 beginnt es auch mit der Aufnahme von Magisterstudenten im Fach Volkswirtschaftslehre, um einen neuen Magisterstudiengang aufzubauen.
 
Institut für Verwaltung
 
    Das Institut für Verwaltung wurde im Jahr 1985 gegründet und hat 3 Magisterstudienfächer (Betriebswirtschaftslehre, Verwaltungswissenschaft und Theorie der Politikwissenschaft), 4 Bachelorstudienfächer (Verwaltungswissenschaft, Handelswissenschaft, Marketingswissenschaft und Rechnungswesen). Die Lehrer des Instituts haben bereits mehr als 10 abgeschlossene Forschungsprojekte vorzuweisen und zeichneten sich in den Bereichen der vergleichenden Politikwissenschaft, der lokalen Verwaltung, behördliches Krisenmanagement, Strategie und Personalwesen, Marketing und Planung sowie Buchhaltungsrecht besonders aus.
 
Institut für Politik und öffentliche Angelegenheiten
 
    Das Institut für Politik und öffentliche Angelegenheiten wurde 2003 auf der Grundlage des Seminars für Marxismus und Moral gegründet. In 8 Fächern kann der Magistertitel verliehen werden. Davon gibt es ein als Schlüsselfach ausgezeichnetes Fach, nämlich das Fach Marxistische Theorie und daneben gibt es noch 5 weitere Fächer, die als Anwärter für die Erteilung des Schlüsselfachtitels in die Liste des Ministeriums aufgenommen worden sind. Dazu kommen 3 philosophische Fächer, die ebenfalls bereits Anwärterstatus erreicht haben (marxistische Philosophie, Ethik, chinesische Philosophie). Darüber hinaus werden noch 2 Bachelorstudienfächer (Erziehung der Ideologie und Politik und öffentliche Verwaltung) vom Institut angeboten.
 
    Dem Institut für Politik und öffentliche Angelegenheiten ist ein universitäres Forschungszentrum angeschlossen – das Forschungszentrum für angewandte Ethik. In den letzten 3 Jahren hat das Institut 12 Forschungsprojekte im Auftrag des Ministeriums begonnen und bereits 4 Preise für die bereits erstellten Forschungsergebnisse vom Ministerium erhalten. Ein Dozent hat von der Universität den universiätseigenen Ehrentitel „Ausgezeichneter Lehrer“ erhalten, 2 Dozenten wurden mit dem Titel „Leitbild der Lehrmoral“ ausgezeichnet, der für besonders kompetente und fortschrittliche Lehre verliehen wird und ein weiterer Dozent hat den Nachwuchsforschertitel „Junges Rückgrad der Universitäten Chongqings“ erhalten.
 
Institut für Presse und Massenmedien
 
    An ihrem leitenden Motto „Gute Grundkenntnisse, Praxis- und Leistungsfähigkeit“ festhaltend, bemüht sich das Institut um die Verbindung von Presse, Massenmedien und der Rechtswissenschaft. Es hat 2 Bachelorstudienfächer (Journalistik und das spezialisierende Fach Journalistik für Rundfunk und Fernsehen) und 2 Magisterstudienfächer (Journalistik und Wissenschaft der Massenmedien) eingerichtet.
 
    Zur Zeit hat das Institut 6 Seminare: das Seminar für Theorie der Journalistik, Geschäft des Journalismus, Journalistisches Schreiben, Presserecht, ein öffentliches Seminar und das Seminar für Magisterstudenten; 2 Medienzentren für die praktische Arbeit von Redakteuren und Vorführung von z.B. erstellten Dokumentarfilmen oder Nachrichtenzusammenstellungen sowie ein Forschungszentrum für das Presserecht. Außerdem gibt es noch 4 öffentliche Medienzentren für Fernsehenredaktion, Fotografie, Computer und Laserbildbearbeitung.
 
Institut für Fremdsprachen
 
    Das Institut für Fremdsprachen wurde im Jahr 1993 gegründet und umfasst 4 Seminare: für Englisch, College-Englisch, Englisch für Magisterstudenten und Angebote für zweite Fremdsprachen. Die Englischabteilung bemüht sich um die Ausbildung der Absolventen, die gute Kenntnisse in Englisch, Rechtswissenschaft, Wirtschaftslehre besitzen und den Aufgaben in den Bereichen des Außenhandels, der Wirtschaftslehre und Übersetzung sowie Arbeiten als Fachredakteur gewachsen sind. In den Fächern Linguistik und Angewandte Linguistik kann der Magistergrad verliehen werden. Im Jahr 2000 wurde der Fachbereich „College-Englisch” als Schwerpunktlehrprogramm Chongqings ausgezeichnet. In den letzten 10 Jahren hat das Institut für Fremdsprachen viele Erfolge erzielt: Zahlreiche Lehrer haben verschiedene Preise des Justizministeriums erhalten und mehr als 100 Studienbücher, Nachschlagewerke und Monografien wurden inzwischen zu den Arbeiten des Instituts  herausgegeben.
 
Institut für angewandte Rechtswissenschaft
 
    Das Institut für angewandte Rechtswissenschaft (Institut für Berufsausbildung) wurde als eines ersten Berufsausbildunginstitute Chinas im Mai 1999 gegründet. Es hat zur Zeit zwei dreijährige rechtswissenschaftliche Fächer (Rechtssekretär und angewandtes Strafrecht) und ein Bachelorstudienfach (angewandte Technik).
 
    Das Institut ist allen Absolventen, die an der zentralen chinesischen Hochschulaufnahmeprüfung teilgenommenen haben, ohne weitere Aufnahmeprüfung zugänglich. Die hier praktizierte Form der Berufsausbildung ist eine neue Bildungsform und im Niveau der allgemeinen Hochschulbildung ebenbürtig. Die Studenten des Instituts sind nach der staatlichen Vorgabe der „Sieben Einheiten“ den Studenten anderer Institute gleichgestellt, was die Auswahl von Studenten, die Verwaltung und Beschäftigungspläne angeht, sowie in der Unterbringung, Anerkennung ihrer Abschlüsse und dem studien- und berufsbedingten Wohnortwechsels, der in China bestimmten Auflagen unterliegt, um die Bevölkerungsentwicklung in den Städten steuern zu können.
Das Institut für angewandte Rechtswissenschaft bemüht sich um die Ausbildung von qualifizierten Studenten im Bereich der angewandten rechtswissenschaftlichen Theorien und setzt bei seinen Bewerbern gute Praxisfähigkeit, Arbeitseinsatz und das Interesse voraus, später in den staatlichen Organen der öffentlichen Sicherheit, Staatsanwaltschaften, Volksgerichten und sowie in anderen staatlichen Behörden zu arbeiten.
 
Institut für Weiterbildung
 
    Das Institut für Weiterbildung (Institut für Erwachsenenbildung) bietet verschiedene Weiterbildungen für Erwachsene an, z.B. dreijährige Fernkurse und vierjährige auf diesen Fernkursen aufbauende vierjährige Studienfächer, dreijährige Ganztagsstudien und wiederum auf diesen aufbauenden vierjährige Studienfächer, außerdem auf der Mittelschulbildung aufbauende vierjährige Studiengänge, Abendhochschulkurse, dreijährige Selbststudienfächer, Qualifikationsweiterbildung und Weiterbildungen für bestimmte Arbeitsposten in den öffentlichen Stellen usw.
 
    1992 wurde das Institut vom staatlichen Bildungsministerium als „Fortschrittliches Institut für Erwachsenenbildung der chinesischen allgemeinen Hochschulen“ und vom Justizministerium als „Fortschrittliches Institut für Fernkurse“ ausgezeichnet. 1996 hat es bei der landesweiten Evaluation des Justizministeriums zur Qualitätssicherung der Fernkurse und Abendhochschulen den ersten Platz erreichen können. 1997 hat es zusätzlich noch den Titel „Ausgezeichnetes Institut für Erwachsenenbildung Chinas“ und „Ausgezeichnetes Institut für Selbststudien der chinesischen allgemeinen Hochschulbildung“ erhalten.
 
 
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